Es wird Grünzeug geschnippelt

Der Sommer geht langsam aber sicher zu Ende und das heißt das mein Tantchen ihren riesen Garten nochmal „plündert.“ Die gute Frau könnte mit dem Inhalt ihres Gartens bestimmt ein gefülltes Fußballstadion versorgen. Und auch wenn ich durchaus die Vorzüge des Stadtlebens zu schätzen weiß, so bin ich doch immer wieder glücklich ein Landkind zu sein.

Aber zurück zu meinem Tantchen. Ihr Häuschen direkt am Wald sieht ein bisschen aus wie aus einem Dorf um die Jahrhundertwende und auch der Garten ist kunterbunt und birgt Farben und Gerüche , einfach herrlich! Kirsch, Nuss und Zwetschgenbäume, Möhrchen, Kohlrabi, Schnittlauch, Tomaten, Kohl, Salat, Stachel und Himbeeren, Minze und Basilikum. Irgendwie gibt es nichts was es dort nicht gibt. Im Sommer wird geerntet, eingekocht und eingelegt, Marmeladen, Säfte, eingelegte Gurken und Paprika, Aprikosen. Im Winter wird Likör und Schnaps gemacht und getrocknete Kräuter und Blumen werden zu zauberhaften Geschenken wie zb. Duftsäckchen, Kirschkern und Dinkelkissen oder kleine Tischgestecke verarbeitet.

Sobald der Sommer ins Land zieht werden liebe Menschen von Tantchen dauerhaft mit Grünzeug versorgt. Das heißt, jede Woche Kaffeeklatsch unter dem großen Apfelbaum und man geht nach Hause mit einem Korb Grünzeug aller Art. Vegetarier und Veganer würden Tantchen lieben.Schnittlauch, Gurken, Salat, Kürbis, Dill, Birnen, Trauben, Zwetschgen… Und da ich durch meine Sommergrippe nicht bei ihr war kam die Lieferung ins Haus. Somit hatte sich das krank sein auch erledigt. Es wurde erstmal jede Menge Gemüse und Kräuter geschnippelt und eingefroren. Der Winter kann kommen, die Vitamine in meiner Gefriertruhe tanzen den Grünzeug Samba.

Aber mal so unter uns… Ich mag Erbsen, Schwarzwurzel und auch Spinat aber für ein schönes Steak mit Pommes lasse ich auch den hübschesten Krautkopf links liegen!

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26 Kommentare zu “Es wird Grünzeug geschnippelt

    • Oh jaa! Steak und ein schöner großer Salatteller ist etwas ganz leckeres! *njamm*
      Immer wenn ich über Essen schreibe bekomme ich Hunger –
      echt schlimm so etwas 😀

  1. Liebe Michaela,
    schon toll wenn man es so lieb geliefert oder direkt bekommen kann. Ich pflanze das wa wir mögen selber. So ein Tantchen würde mir sehr gut gefallen. 🙂
    Tatsächlich war ich jemand die 7 Jahre lang keine Tiere mehr gegessen hat. Wobei ich mich nie Vegetarier nannte, und wenn jemand fragte ich nur sagte…ich esse kein Tiere.
    Intressanterweise hatte das bei mir einen krankheitsbedingten Grund wie sich vor 2 Jahren herausstellte.
    Heute esse ich zwar wieder Fleisch, aber bewusst an Menge und nach Möglichkeit nur aus der Region.

    Wünsche dir einen schönen Tag!
    Liebe Grüessli
    Julia

    • Liebe Julia,

      Meine Tante hat auch ein Ekelgefühl wenn es Fleisch und Wurst ging und es stellte sich heraus das sie an Hepatitis also einer Leberentzündung erkrankt war. Mittlerweile ist sie wieder „Fleischesser“ aber nach wie vor sporadisch…

      Wie ich oben schrieb ,ich mag sehr gerne mal ein Stück Fleisch. Braten, Schnitzel, Steak u.ä aber wie du auch sagst ist es auch für mich eine bewusste Sache und nichts was ich täglich zu mir nehme.
      Und ich achte auf Herkunft, artgerechte Tierhaltung u.ä.
      Lieber Qualität statt Quantität in Sachen Fleisch.

      Ganz lieben Gruß zurück,
      Michaela

    • Ja die ist wirklich toll 😀
      Obst und Gemüse ist somit immer im Haus.
      Eine schöne Sache wen man so einen großen Garten hat und das nicht als Arbeit sondern eher als Hobby ansieht 🙂

  2. So eine Gartenfülle kann dann auch irgendwann lästig werden – wochenlang nur Salat und Tomaten …;-) Viel Vitamin C soll doch gut sein gegen Viren etc…. also sollte die Salatportion zum Steak im Verhältnis 5:1 sein .. LG Steineflora

    • Ich sage dir ehrlich ich bewundere meine Tante…
      Ich habe absolut keinen grünen Daumen und deshalb wäre das für mich einfach nur Schufterei und in der Erde wühlen 😀

      Wie ich schon sagte ich esse gerne Fleisch aber nicht täglich von daher überwiegen Salat und Gemüse ganz sicher bei mir 😀

  3. Liebe Michaela,
    ich finde es einfach toll, so ein Tantchen zu haben, beneidenswert!!!
    Persönlich mag ich beides gerne, sowohl ein feines Stück Fleisch wie auch eine grüne Beilage, egal ob frisch oder gedünstet etc.
    Liebe Grüße
    moni

  4. Beneidenswert! Gibt kaum was besseres als frisch aus dem (eigenen) Garten. Da merk ich, wie gut ich es mit den Großeltern hatte, die ebenfalls immer mit Grünzeug versorgten. Das, und natürlich all die anderen Dinge, die ich mit ihnen verbinde.

    Ansonsten, klar, Pommes gehen immer! :mrgreen:

    • Auch meine Oma war früher so ein Gartenfan. Eine Mischung aus liebenswerte kräuterhexe und Familienversorgung durch den eigenen Garten und unzähligen Obstbäumen.
      Ich verbinde daran die tollsten Kindheitserinnerungen 🙂
      (Das „grüne“ Gen hat Oma sicher an meine Tante weitervererbt!)

      • Haha, ja, ich glaub, solche Großeltern sind echt etwas Besonderes, und an die erinnert man sich gerne. Von den persönlichen Beziehungen mal abgehesen, versteht sich.

        Wieso, hast du nix abbekommen? 😮 😉

  5. …ich hoffe dann doch das im Garten deiner Tante auch hochgiftige Pflanzenschutzmittel und radioaktive Düngemittel zum Einsatz gekommen sind, oder das ihr Garten wenigstens in der Einflugschneise eines Großflughafens liegt, und zumindest ein paar hochgiftige Benzol-Bestandteile aus Flugzeugkerosin im frisch geernteten Obst und Gemüse zu finden sind, den man möchte schließlich nicht auf seinen gesundheitlichen „Status Quo“ sitzen bleiben…Scherz…

    …leider aber ist dieses Szenario nicht nur das „täglich Brot“ in der hochindustrialisierten Landwirtschaft, sondern hat dieses von den Giftmischern der chemischen Industrie inszenierte „Schreckensszenario“ in den letzten Jahrzehnten auch in vielen heimischen Gärten Einzug gehalten, und hat „nützliche“ Schädlingsbekämpfer wie Vögel, Mauswiesel, Echsen, Lurche und verschiedenste nützliche Insekten vertrieben oder ihnen den Garaus gemacht…

    …ach was schreib ich bloß schon wieder, natürlich ist das eine „feine“ Sache, so eine Tante mit nen ursprünglichen Garten auf dem Land, in dem so hoffe ich, die Symbiose der natürlichen Kreisläufe noch funktioniert! Die „Lebensmittel“ aus den alten und naturbelassenen Gärten, sind die wahrscheinlich letzte Bastion oder vielmehr letzte Hürde „für ein gesundes Leben“ die, die Giftmischer und Gen-Manipulatoren der Chemischen- und Pharmaindustrie noch nicht eingenommen haben…

    …Statt das Leben seiner Kinder den Einfluss geistloser und verlogener Unterhaltung der Medienlandschaft, und elektronischen Schrott zu überlassen, sollten wir ihnen lieber mit der Geburt, ein oder zwei Hektar Ackerland schenken und mit ihnen jedes Jahr ein paar neue „Früchte des Lebens“ dort zu pflanzen und zu ernten. Denn die meist schon Molekular veränderten Inhalte unsere heutigen industriell erzeugten Lebensmittel sorgen nur noch für volle Konten der Hersteller, statt die notwendigen Bedürfnisse unseres Körpers abzudecken…

    MfG Ivanhoe

  6. Also ausser dem heimischen Kompost kommt nichts in den Garten meiner Tante soviel ich weiß und leider haben wir auf Strassenverkehr und Flugzeuge keinen Einfluß…
    Aber ansonsten sind es leckere Bio Zuchini und chemiefreie Erdbeeren 😀

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