Es war einmal… Oktober

Wie war das noch? „Die Mädchen von heute sind freche Gören und lassen sich nichts sagen!“ Zitat einer alten Dame die vor mir beim Bäcker stand und über eine Gruppe junger Mädchen sprach. Also ich mag „freche Gören!“ War ich doch selbst ein Teenager der seinen Eltern manch graues Haar schenkte. Ob das in der Familie liegt?

Beim wühlen in der Fotokiste fand ich dieses schöne alte Foto meiner Tante… die übrigens später ihren Magister und zweifachen Doktor in Psychologie und Pädogogik machte, soviel zum Thema „aus der wird nie etwas!“

Nun, ich denke ein schönes Beispiel dafür das es die Gören in allen Generationen gab… auch vor 50 Jahren waren Mädchen nicht immer lieb, sittsam und brav mit langen Zöpfen und erstklassigem Benehmen. Und auch in kommenden Generationen werden immer wieder „Rebellen“ zu finden sein.

eswareinmal Okt.

Nicht zu vergessen…
Dieser Beitrag geht auch an das tolle Foto Projekt „Guckloch“

http://zaunblicke.blogspot.de/

Advertisements

42 Kommentare zu “Es war einmal… Oktober

  1. Ich habe meine Eltern zur Verzweiflung gebracht!! Und meine Lehrer auch, weil ich vieles anzweifelte und meine Freiheit suchte!!!

    • Bei mir war es so ähnlich, nur das ich wirklich frech war und mir nichts sagen lies -lach-
      Später als ich schon lange selber Mutter war sagte mein ehem. Prof.
      Er hätte niemals gedacht das ich ein anständiges Mitglied der Gesellschaft werde. Deshalb habe ich eine Schwäche für schwierige Teeanger, ich war selber einer.

      • zum Schulabschluss meinte ein Lehrer, mir braucht man im Leben nix zu schenken, ich würde mir alles irgendwie selbst besorgen 😉

      • -lach- Das ist doch mal ein Kompliment!
        Ich denke das Teenager manchmal schwerer zu händeln sind als Kleinkinder. In dieser hochsensiblen Phase zum erwachsen werden steckt soviel Power und man kann soviel kaputt machen.
        Ich hatte mit meinen Kindern echt Glück. Sie waren in der Pubertät „relativ“ pflegeleich. Sehr merkwürdig bei dem Genmaterial das sie mitbekommen haben 😉

  2. Oh ja, es gab sie immer und es wird sie immer geben, die Gören. Und welches weibliche Wesen kann sich da selbst ausschliessen? Die Jungen kommen ins Flegelalter, die Mädchen in die Zickenjahre, und danach ict meist alles gut 😉
    Herzlich, do

  3. jetzt habe ich gemeint, das abgebildete junge gör die Bloginhaberin bei einem Ausflug nach Italien, der auf einem Polizeirevier sein Ende nahm. wie kann man sich doch irren. Nun ja, man glaubt es kaum auch ich war mal ein schwieriges Bürschen der seinem Tantchen manch schlaflose Nacht bereitet hat. Heute bin ich froh, dass aus mir auch noch ein anständiges Kerlchen geworden ist. Das ist auch mit der Verdienst meiner guten alten Tante.
    Salut
    Helmut

  4. Ha! Das ist herrlich! Ich muss meinen Mann auch immer wieder mal an seine Jugend erinnern alleins chon die Frisur war ein reiner Protest… Irokese! Würdest di ihm NIE zutrauen, träfest du ihn jetzt! Liebe Grüße!

  5. Hallo Manuela,
    der Spruch der alten Dame kommt mir sehr bekannt vor, allerdings kenne ich ihn aus meiner Jugendzeit, denn auch da hieß es immer „Die Jugend von heute…
    Diese Wahrnehmung scheint also ein generationenübergreifendes Phänomen zu sein?
    Ich denke aber, sie ist auch nicht anders als wir es waren!
    Das Bild gefällt mir!
    LG Heidi

  6. Irgenwie ist mein Kommentar hier nicht angekommen, also noch einmal:
    Hallo Manuela, ich kenne diesen Spruch auch, allerdings aus meiner Jugendzeit. Die Wahrnehmung, der heutigen Jugend scheint somit ein generationenübergreifendes Phänomen zu sein?
    Ich finde das Bild sehr schön!
    LG Heidi

    • Doch , er kam aber villeicht später? Ab und an „spinnt“ WordPress wohl… ich denke in allen Generationen war es das die jugend erschreckend „anders“ war 😉

  7. a genau … ich erinnere mich auch manchmal 😉
    Da kann ich dir nur zustimmen.
    Dein Text gefällt mir sehr gut – und auch das Foto von deiner Tante.

    Herzliche Grüße von Heidi-Trollspecht

  8. ingeborg bachmann sagte mal „jede jugend ist die schlimmste, die es je gab“ (oder so ähnlich). und das trifft es denke ich gut. trotzdem bemerkt man manche entwicklungen, die man schon irgendwie fragwürdig findet. aber irgendeinen weg findet die nächste generation immer 🙂 schönes bild, schöne worte!

    • Es gibt durchaus Dinge die mich ehrlich gesagt erschrecken wenn ich Jugend allgemein beobachte… Aber wie du sagst, bis jetzt hat noch jede Generation, jede Jugend ihren Weg gefunden 🙂

  9. Liebe Michaela,

    deine Tante schaute schon damals sehr selbstbewusst in die Welt, mich wundert es also echt nicht, dass aus ihr „etwas geworden“ ist.

    Und gäbe es keine Rebellinnen, würde man uns noch immer hinter den Herd verbannen, denn das wäre ja dann unangefochten. Ich war und bin auch eine Querdenkerin, was nicht unbedingt immer zu Rebellion führt, aber eben zu eigenen Gedankengängen. Dass deine Kinder in der Pubertät „pflegeleicht“ waren, wie du in einem Kommentar geschrieben hast, wundert mich insofern nicht, weil du an sie natürlich anders rangegangen bist als Elternteile, die meinen, dass sie ihren Kids einfach so ihre Meinung und ihren Willen aufzwingen können. War bei Jana auch nicht anders. Es gab gerade mal mit 13, 14 ein paar unterschiedliche Auffassungen im Zusammenhang mit „wie lange ausbleiben dürfen“, aber das alles war lächerlich im Vergleich zu den Szenen, die Janas Freundin ihren furchtbar strengen / besorgten Eltern geliefert hat. (Und im Vergleich zu ihren Lügen, weil die Eltern ja offenbar die Wahrheit nicht vertrugen…)

    Ganz liebe rostrosige Grüße

    von der Traude

    http://rostrose.blogspot.co.at/2015/10/und-noch-ein-deutsch-osterreichisches.html

    • Liebe Traude,

      Da sind wir einer Meinung. Kinder und Jugendliche betreffend denke ich das Natürlichkeit und Freiheit das beste ist. Was nicht heißt das Kinder keine Regeln brauchen. Aber mit dem ständig erhobenen Zeigefinger erreicht man im Regelfall nur das Gegenteil 🙂

      Ganz liebe Grüße zurück ,
      Michaela

  10. Ich finde, ein bisschen Rebellion gehört ganz einfach zur Jugend. Und wer mir da erzählen will, er war in seiner Jugend immer ganz brav und sittsam, da weiß ich nicht, ob ich das unbedingt glauben kann 😀
    Liebe Grüße von der Silberdistel

Lust zum mittippen? Los gehts!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s