Klick der Woche, 6 Januar

Meine Nachbarin,eine Art (nette) Hexe deren größte Freude es ist anderen Leuten die Karten zu legen, ihre Handlinien zu deuten und zu berechnen wie diverse Sterne und Häuser und Planeten zur Stunde ihrer Geburt lagen. Und voller Freude erzählte sie mir am Neujahrstag das mein Jahr 2016 in Sachen Liebe und Erfolg der Knaller wird!

Das ist doch mal was! Könnte durchaus sein… mal überlegen.
Ende des Monats wird die neue Spülmaschine geliefert, ich liebe sie schon jetzt! Und ich habe gestern erfolgreich meinen Schreibtisch aufgeräumt.

Nun hat meine Wenigkeit keinen blassen Schimmer warum Venus und Mars sich treffen, in welchem Haus und warum die Sonne den Wassermann und nicht die Waage bestrahlt. Deshalb wird auch das Tageshoroskop in der Tageszeitung meistens überblättert.
Aber nun gut, vielleicht sollte ich meinem Geburtslöwen mehr Interesse zeigen und öfter in die Sterne sehen?

Und sollte das alles nichts bringen, das Rezept des Tages findet man gleich rechts, neben Schütze, Jungfrau, Fisch und co. Der Seemanskuchen wird eventuell auch ein Erfolg.

Omas Apfelbrot für das Christkind

Wir wissen alle seit Generationen ist die Weihnachtszeit das Paradies für Kalorien Fetischisten und Naschkatzen. Und wenn es nicht gerade Vanillekipferl, Kokosbusserl oder Nougattaler sind die uns die Adventszeit versüßen so kann ich etwas anbieten das in diesen Tagen passender nicht sein könnte. Egal ob Kaffee, Tee oder Kakao, Omas Apfelbrot ist immer ein Hit in kalten Wintertagen.

Man braucht:
Eine mittelgroße Kastenform, vier große Äpfel (oder Birnen), 1 abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone, 150 g Zucker, 1 Pkg. Vanillezucker, 300 g Mehl, 1 Pkg. Weinsteinbackpulver, 1 Handvoll Rosinen, 1 Handvoll grob gehackte Walnüsse, 3 Rippen grob gehackte dunkle Schokolade, 1-2 „große“ EL Rum (mit Kindern alternativ Rumaroma verwenden), 1/2 TL Zimt, 1/2 TL Nelkenpulver.

Äpfel/ Birnen schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Mit Zucker, VZ, Rum und Rosinen vermengen und einige Stunden ziehen lassen. Am besten in einem geschlossenen Tupperbehälter über Nacht in den Kühlschrank stellen. Nimmt man das Früchte/Zucker/Rum Gemisch nach dieser Zeit zum weiterverarbeiten aus dem Kühlschrank hat sich einiges an Saft gebildet. Dieser bleibt und wird mitverarbeitet.

Nun die Nüsse, Schokolade und Gewürze zugeben. Zuletzt das mit Backpulver vermengte Mehl mit einem Kochlöffel einarbeiten. (Verwendet man Birnen statt Äpfel eventuell 100 g Mehl zusätzlich verwenden, da Birnen meist noch mehr Saft ziehen) Die Kastenform klassisch ausfetten, Teig einfüllen und ca. 70 Minuten bei 175 Grad backen. Vor dem anschneiden etwas abkühlen lassen, mit Staub(Puder)zucker bestreuen und fertig.

Und als ich in der Küche so werkelte und zwischen Äpfeln, Zimt und Schokolade stand, da klingelte der Postbote. Ganz überrascht und total lieb fand ich das Heidi vom Susi Zaunwicke Blog mit einer Karte und einem Bäumchen an mich dachte! Danke liebe Heidi und auch dir ein wunderbares Fest und erholsame Feiertage!

Tassen Tango, Dezember

TassenTango.Dez.

Weihnachtskaffee:
Heißer Espresso (oder Milchkaffee), Schlagobers (geschl. Sahne), Baileys, Zimt, Vanillezucker, Edelbitterschokolade, Haselnüsse.

Schlagobers mit dem Vanillezucker steif schlagen, Schokolade und Nüsse grob zerhacken.
Ein Schuß Baileys in Tasse(n) füllen und mit Espresso aufgießen, Schlagobers auf dem Kaffee verteilen mit einer Prise Zimt, Nuss und Schokoladesplitter abschließen.

Klick der Woche, 7. Dezember

Weinbeer, Mandeln, Sultaninen,
süße Feigen und Rosinen,
welsche Nüsse – fein geschnitten,
Zitronat auch – muß ich bitten! –

Birnenschnitze doch zumeist
und dazu den Kirschengeist;
wohl geknetet mit der Hand
alles tüchtig durcheinander
und darüber Teig gewoben –
wirklich, das muß ich mir loben!

Solch ein Brot kann’s nur im Leben
jedesmal zur Weihnacht geben!
Eier, Zucker und viel Butter
schaumig rührt die liebe Mutter;
kommt am Schluß das Mehl daran,
fangen wir zu helfen an.

In den Teig so glatt und fein
stechen unsre Formen ein:
Herzen, Vögel, Kleeblatt, Kreise –
braune Plätzchen, gelbe, weiße
sieht man bald – welch ein Vergnügen –
auf dem Blech im Ofen liegen.
Knusprig kommen sie heraus,
duften durch das ganze Haus.

Solchen Duft kann’s nur im Leben
jedesmal zur Weihnacht geben!

Isabella Braun (1815-1886)

 

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