Klick der Woche, 30 Oktober

Halloween, man mag es oder… eben nicht. Auch wenn ich nicht als Monster oder Vampir durch den Tag laufe und auch nicht arme, unschuldige Nachbarn erschrecke, so gibt es doch seit Jahren eine Tradition. Es wird gebacken. In diesem Jahr wurde es eine Kürbistorte und Halloween Muffins. Die Muffins sind einfach kleine Mini Rührkuchen. Das Topping, eine Joghurt-Vanille Creme mit Lebensmittelfarbe angerührt. Das war es auch schon.

Für die Torte wurden einfach Schokoladen Gugelhupf mal zwei gebacken und übereinander gestellt wobei einer dabei auf dem Kopf steht. Das Loch in der Mitte ist ideal für schöne nette Halloween Überraschungen. Kleine Gummi Spinnen u.ä. In meinem Fall waren es nur bunte Schokolinsen da auch kleine Kinder Mr. Kürbis verspeisen werden. Das Ganze wird mit Pariser Creme aus weisser Schokolade „zusammengeklebt“ und mit orangefarbenen Fondant überzogen. Nun bekommt Mr. Kürbis noch ein Gesicht und fertig.

Und da es so ganz ohne Verkleidung auch nicht geht…
bekamen die Finger wenigstens ein „Kostüm.“

Klick der Woche, 13 September

Zur österreichischen Esskultur gehören nicht nur Wiener Schnitzel und Kaiserschmarrn sondern noch jede Menge andere leckere Dinge. Wie wäre es mit einem steirischem Rostbraten oder einer Kürbiscremesuppe? Und wenn man aus einer Familie kommt in der Großmütter, Mütter und Tanten wunderbare Köchinnen sind und waren so hat man den Spaß am kochen und backen quasi im Blut.

Zurück zur Esskultur made in Austria. Da gibt es einige Sachen die es wirklich in sich haben und egal ob herzhaft oder süß, es sind genug Kalorien für alle da!
Wie wäre es zb. mal wieder mit „Xöchts, Kraut und Knedl?“

Klick d. Woche 01

(Xöchts, Kraut und Knedl = Geselchtes, Kraut und Semmelknödel )

Es wird Grünzeug geschnippelt

Der Sommer geht langsam aber sicher zu Ende und das heißt das mein Tantchen ihren riesen Garten nochmal „plündert.“ Die gute Frau könnte mit dem Inhalt ihres Gartens bestimmt ein gefülltes Fußballstadion versorgen. Und auch wenn ich durchaus die Vorzüge des Stadtlebens zu schätzen weiß, so bin ich doch immer wieder glücklich ein Landkind zu sein.

Aber zurück zu meinem Tantchen. Ihr Häuschen direkt am Wald sieht ein bisschen aus wie aus einem Dorf um die Jahrhundertwende und auch der Garten ist kunterbunt und birgt Farben und Gerüche , einfach herrlich! Kirsch, Nuss und Zwetschgenbäume, Möhrchen, Kohlrabi, Schnittlauch, Tomaten, Kohl, Salat, Stachel und Himbeeren, Minze und Basilikum. Irgendwie gibt es nichts was es dort nicht gibt. Im Sommer wird geerntet, eingekocht und eingelegt, Marmeladen, Säfte, eingelegte Gurken und Paprika, Aprikosen. Im Winter wird Likör und Schnaps gemacht und getrocknete Kräuter und Blumen werden zu zauberhaften Geschenken wie zb. Duftsäckchen, Kirschkern und Dinkelkissen oder kleine Tischgestecke verarbeitet.

Sobald der Sommer ins Land zieht werden liebe Menschen von Tantchen dauerhaft mit Grünzeug versorgt. Das heißt, jede Woche Kaffeeklatsch unter dem großen Apfelbaum und man geht nach Hause mit einem Korb Grünzeug aller Art. Vegetarier und Veganer würden Tantchen lieben.Schnittlauch, Gurken, Salat, Kürbis, Dill, Birnen, Trauben, Zwetschgen… Und da ich durch meine Sommergrippe nicht bei ihr war kam die Lieferung ins Haus. Somit hatte sich das krank sein auch erledigt. Es wurde erstmal jede Menge Gemüse und Kräuter geschnippelt und eingefroren. Der Winter kann kommen, die Vitamine in meiner Gefriertruhe tanzen den Grünzeug Samba.

Aber mal so unter uns… Ich mag Erbsen, Schwarzwurzel und auch Spinat aber für ein schönes Steak mit Pommes lasse ich auch den hübschesten Krautkopf links liegen!