Omas Apfelbrot für das Christkind

Wir wissen alle seit Generationen ist die Weihnachtszeit das Paradies für Kalorien Fetischisten und Naschkatzen. Und wenn es nicht gerade Vanillekipferl, Kokosbusserl oder Nougattaler sind die uns die Adventszeit versüßen so kann ich etwas anbieten das in diesen Tagen passender nicht sein könnte. Egal ob Kaffee, Tee oder Kakao, Omas Apfelbrot ist immer ein Hit in kalten Wintertagen.

Man braucht:
Eine mittelgroße Kastenform, vier große Äpfel (oder Birnen), 1 abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone, 150 g Zucker, 1 Pkg. Vanillezucker, 300 g Mehl, 1 Pkg. Weinsteinbackpulver, 1 Handvoll Rosinen, 1 Handvoll grob gehackte Walnüsse, 3 Rippen grob gehackte dunkle Schokolade, 1-2 „große“ EL Rum (mit Kindern alternativ Rumaroma verwenden), 1/2 TL Zimt, 1/2 TL Nelkenpulver.

Äpfel/ Birnen schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Mit Zucker, VZ, Rum und Rosinen vermengen und einige Stunden ziehen lassen. Am besten in einem geschlossenen Tupperbehälter über Nacht in den Kühlschrank stellen. Nimmt man das Früchte/Zucker/Rum Gemisch nach dieser Zeit zum weiterverarbeiten aus dem Kühlschrank hat sich einiges an Saft gebildet. Dieser bleibt und wird mitverarbeitet.

Nun die Nüsse, Schokolade und Gewürze zugeben. Zuletzt das mit Backpulver vermengte Mehl mit einem Kochlöffel einarbeiten. (Verwendet man Birnen statt Äpfel eventuell 100 g Mehl zusätzlich verwenden, da Birnen meist noch mehr Saft ziehen) Die Kastenform klassisch ausfetten, Teig einfüllen und ca. 70 Minuten bei 175 Grad backen. Vor dem anschneiden etwas abkühlen lassen, mit Staub(Puder)zucker bestreuen und fertig.

Und als ich in der Küche so werkelte und zwischen Äpfeln, Zimt und Schokolade stand, da klingelte der Postbote. Ganz überrascht und total lieb fand ich das Heidi vom Susi Zaunwicke Blog mit einer Karte und einem Bäumchen an mich dachte! Danke liebe Heidi und auch dir ein wunderbares Fest und erholsame Feiertage!

Tassen Tango, Dezember

TassenTango.Dez.

Weihnachtskaffee:
Heißer Espresso (oder Milchkaffee), Schlagobers (geschl. Sahne), Baileys, Zimt, Vanillezucker, Edelbitterschokolade, Haselnüsse.

Schlagobers mit dem Vanillezucker steif schlagen, Schokolade und Nüsse grob zerhacken.
Ein Schuß Baileys in Tasse(n) füllen und mit Espresso aufgießen, Schlagobers auf dem Kaffee verteilen mit einer Prise Zimt, Nuss und Schokoladesplitter abschließen.

Klick der Woche, 7. Dezember

Weinbeer, Mandeln, Sultaninen,
süße Feigen und Rosinen,
welsche Nüsse – fein geschnitten,
Zitronat auch – muß ich bitten! –

Birnenschnitze doch zumeist
und dazu den Kirschengeist;
wohl geknetet mit der Hand
alles tüchtig durcheinander
und darüber Teig gewoben –
wirklich, das muß ich mir loben!

Solch ein Brot kann’s nur im Leben
jedesmal zur Weihnacht geben!
Eier, Zucker und viel Butter
schaumig rührt die liebe Mutter;
kommt am Schluß das Mehl daran,
fangen wir zu helfen an.

In den Teig so glatt und fein
stechen unsre Formen ein:
Herzen, Vögel, Kleeblatt, Kreise –
braune Plätzchen, gelbe, weiße
sieht man bald – welch ein Vergnügen –
auf dem Blech im Ofen liegen.
Knusprig kommen sie heraus,
duften durch das ganze Haus.

Solchen Duft kann’s nur im Leben
jedesmal zur Weihnacht geben!

Isabella Braun (1815-1886)

 

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Klick der Woche, 16 Oktober

Österreich ist nicht nur durch die Geschichte der Habsburger Kaiserzeit mit Ungarn verbandelt. Sondern auch kulinarisch. Wenn man nun durch das schöne Burgenland in Richtung Ungarn fährt und jemanden nach dem besten und berühmtesten Desserts fragt wird niemand Kaiserschmarrn sagen oder Salzburger Nockerl. Nein, man wird folgendes hören: Somloer Nockerl! Im Original „Somlói galuska“

Ein himmlischer Genuß und auch auf österreichischen Dessertkarten nicht mehr wegzudenken. Wie soll man so etwas herrliches nur beschreiben?
Sie sind süß und Schicht für Schicht ein Traum! Eine der beliebtesten Nachspeisen des Landes und quasi die süße Krönung der K&K-Zeit. Unser Kaiser Franz Josef und seine Sissi haben diese süße Verführung schon geliebt. Drei verschiedenen Biskuit-Sorten, Schokolade, Nüsse, Vanillecreme, Marillenlikör, Rum, villeicht noch mit Kastaniencreme und nicht zu vergessen Schlagobers…

Schlagobers = Sahne

Schnee von gestern? Nix da, Schnee von heute!

Und um den letzten Zweiflern noch den Wind aus den Segeln zu nehmen, der Winter steht vor der Tür. Schnee auf den Bergen als ich heute morgen aus dem Fenster sah. Es ist kalt, windig und der Nachtfrost macht die Sache auch nicht gemütlicher. Soweit man den netten Menschen in diversen Wetterredaktionen glauben kann kommt die weiße Pracht in ein paar Tagen auch zu uns ins Tal.

Kalte Nasen und vereiste Autoscheiben hin oder her, nichts desto Trotz kommt beim Anblick von Schnee auch immer Freude auf. Zumindest bei mir. Man denke nur an Almhütten, Ski und Snowboardwochenenden, Schlitten fahren und gemütliche Stunden mit heißem Tee, Kakao und Omas herrlichen Spezial-Herbst-Nuss-Schoko-Gewürzkuchen.